Habe die Grenze gerade hinter mir. Ziemlich kurios: die vietnamesische Seite ist eine alte, riesige, eklige Lagerhalle, in der in einer Seite drei Holzboxen stehen, in der die vietnanischem Beamten sitzen und den Ausreisestempel vergeben.
Nach dem Stempel nochmal mit dem Pass zu einer anderen Beamtin, die Dir in die Augen schaut und prüft, ob du das auch bist.
Dann Toilettenstopp. Wir zu einem riesigen, neu-gebauten Gebäude gefahren, in dem sich plötzlich die bekannte Duty-free-Welt vom Flughafen auftut: Alkohol, Parfüm, Zigaretten. Und vor allem genauso schick, wie am Flughafen: Werbeplakate, Marmorboden, indirekte Beleuchtung.... Alles da.
Total absurd, denn sowohl vor, als auch nach der Grenze gibt es die bekannten, einfachsten Gebäude, die optisch nicht weiter von dieser Glitzerwelt entfernt sein könnten, wie hier.
Dann weiter zum kambodschanischen Grenzposten. Wieder ein gammliges altes Gebäude.
Ich hatte als Einziger ein e-Visa, während die anderen aus dem Bus entweder ein herkömmliches oder noch gar kein Visum hatten.
Ich mich also als Einziger an den Schalter für e-Visa angestellt. Keiner da. Schließlich kam eine Frau, die dann den Ausdruck meines e-Visas einscannte (!) und mir die Stempel in den Pass machte.
Dann zum nächsten Schalter. Da wurde ich dann fotografiert und es wurden ALLE meine Finger gescannt. Von beiden Händen (!). Die.nehmen's wirklich genau hier in Kambodscha!
Dann als Letztes wieder zu einer Frau, die geschaut hab, ob ich auch bin, wer ich sein soll und dann zurück in den Bus. Nun noch drei Stunden bis Phnom Penh.

Jetzt haben die ALLES von Dir! :-)
AntwortenLöschen