Nach einer eher unrigen Nacht mit dem Nachtzug sind wir morgens um halb sechs wieder in Hanoi angekommen. Bei strömendem Regen.
Dann erst mal in das Hotel unserer ersten Nacht, unsere Koffer geholt und gefrühstückt. Dann mit dem Bus nach Halong.
Ich dachte eigentlich, das sei eine Fahrt über's Land. Tatsächlich fühlte es sich aber so an, wie als würde Hanoi nie aufhören: es war eine Straße, die die ganzen 220 km fast vollständig bebaut war. Die Felder, die wir gesehen haben, konnte man an einer Hand abzählen. Dementsprechend dicht war auch der Verkehr. Und es lief ab nach vietnamesischen Regeln: kreuz und quer. Aber durchaus effizient. Verkehrszeichen gibt es fast keine, Ampeln auch nicht. Und warum nur zwei Fahrspuren nutzen, wenn doch Platz für vier ist?
Halong ist keineswegs ein verschlafenes Fischerdorf, sondern eine Industriestadt. Eine vierspurige Straße führt dort hin. Wir waren sehr gespannt, was uns erwarten würde...

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