Der dreizehnte Tag. Ob das ein Zeichen ist?
Heute gab es zwei negative Punkte.
Zum einen ist unserem Fahrer heute auf dem Wolkenpass der linke Außenspiegel abgefahren worden. Er war aber selbst dran Schuld: er fährt immer auf dem Mitteilstreifen, egal was kommt. Rechts ist dann immer noch Platz. Wenn es dann aber auf der Passstraße nunmal Kurven gibt und ein Bus entgegenkommt, muss man halt doch mal ein Stück weiter rechts fahren, weil halt in einer Kurve ein Bus doch etwas über die Mittellinie geraten kann, weil es nicht anders geht.
Und genau so war es: er ist halt nicht nach rechts ausgewichen und der Bus hat den Außenspiegel mitgenommen: der Spiegel wurde nach innen geklappt und das Glas, der eigentliche Spiegel, ist rausgesprungen und lag dann mit mehreren Rissen auf der Straße. Es hätte nicht viel gefehlt und der Bus hätte unser Fahrzeug ganz mitgenommen. Also, die Fahrweise hier ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. Zum Glück hat es ihn selbst wohl am meisten mitgenommen und ich hoffe, er fährt nun aufmerksamer...
Und das Zweite war:
Unser Hotel liegt außerhalb von Hoi An und wir sind dann am Abend nochmal mit dem Taxi in die Innenstadt gefahren. Dort alles sehr touristisch: ein Shop mit allerlei Zeugs, was Touristen so kaufen, nach dem anderen. Und alles sehr voll. Wir auf der Suche nach einem Lokal für das Abendessen.
Bei dieser Gelegenheit ist einer Frau von unserer Reisegruppe der Rucksack geöffnet und die Geldbörse geklaut worden. EC-Karte, Kreditkarte, Personalausweis, Führerschein, Fahrzeugpapiere:alles weg.
Wir also erstmal geguckt, dass die Sachen gesperrt werden. Und dann war das natürlich das Hauptthema beim Abendessen mit bedrückter Stimmung. Nicht schön. Insbesondere auch deshalb, weil man ansonsten dein Eindruck hat, dass Vietnam ein sehr sicheres Land ist und sich die Kriminalität sehr in Grenzen hält.
Ansonsten waren wir heute morgen in einer sehr schönen Sommerresidenz und späteren Grabanlage eines Kaisers von Vietnam. Anschließend haben wir uns zeigen lassen, wie Räucherstäbchen und die typischen vietnamesischen Hüte hergestellt werden. Dann ging es über den Wolkenpass nach Danang und Hoi An.
Heute hat es fast den ganzen Tag geregnet. Und es waren ¨nur¨ so 18 Grad. Das Wetter erinnerte sehr an einen trüben Apriltag in Deutschland. Wären da nicht die Reisfelder und Menschen mit dreieckigen Hüten und Schlitzaugen könnte man es fast meinen.
Ausgerechnet jetzt sind wir in einem Resort, wo wir mal hätten im Meer oder Swimming Pool baden können. Daraus wird wohl nichts. Was soll's. Man kann nicht alles haben.

Was für ein Pech mit der Geldbörse ;-(
AntwortenLöschenAber irgendwie auch leichtsinnig das im Rucksack zu haben
mfgm