Dienstag, 7. Februar 2017

10. Tag: Vinh/Cua Lo - Höhlen von Phong Nha - Dong Hoi

Ein Tag wie aus dem Bilderbuch: 26 Grad, strahlender Sonnenschein, frisch-angelegte Reisfelder, im Hintergrund die Berge und links von uns manchmal das Meer. Die Gegend hat etwas vom Allgäu. Kühe gibt es sogar auch - manchmal mitten auf der Straße...

Die Fahrerei ist inzwischen nicht mehr so anstrengend: es ist hier ein bisschen dünner besiedelt und so quälen wir uns nicht mehr nur zwischen LKWs und Motorrollern, sondern haben auch mal freie Fahrt.

Wir sind mittlereile in Zentralvietnam: morgen überqueren wir die ehemalige Grenze zwischen Nord- und Südvietnam.

Unser Reiseleiter ist vollkommen überrascht, dass wir so gutes Wetter haben, denn schließlich regnet es in Vietnam mehr als doppelt so viel wie in Deutschland. Er sagt, er hätte bei den letzten Touren immer irgendwas absagen müssen, weil das Wetter nicht mitspielte. Ganz bitter ist es, wenn man die Halong-Bucht wegen Sturm nicht machen kann. Wir haben wahnsinnges Glück.

Highlight war heute der Besuch der Phong Nha-Höhle, UNESCO-Weltkulturerbe. Die verzweigten Höhlen sind insgesamt 68 km lang und vor kurzem hat man hier die größte Höhle der Welt entdeckt!

Wir sind erst mit einem Boot durch eine sehr schöne Landschaft gefahren und dann zum unterirdischen Teil des Flusses abgebogen. Es erschlossen sich uns phantastische Formationen an Tropfsteinen in einer Höhle, sicher 50 - 100 m hoch, die wir dann vom Boot aus betrachtet haben. Phantastisch! Ein sehr schöner Tag!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen