Mittwoch, 15. Februar 2017

Viele Grüße aus Phnom Penh

Bin heute um sieben angekommen, als es schon dunkel war. Der erste Eindruck? - ätzend. Auf dem Weg zum Restaurant, das mir die Dame an der Rezeption empfohlen hat, und das vielleicht zehn Minuten zu Fuß entfernt ist, bin ich vielleicht 95 mal angesprochen worden:
- You need Tuk Tuk, Sir?
- Motorbike, Sir?
- Mister, want Massage?
- Looking for something to eat?
- Come in have a drink!
- Want girl?

Es nervt. Eine Stadt zum entspannten flanieren ist Phnom Penh wahrlich nicht.

Man merkt auch, dass Kambodscha ärmer ist, als Vietnam. Schon auf der Fahrt, aber auch hier in der Stadt. Ich bin auch ein paar Mal angebettelt worden und hab eine Frau auf der Straße schlafen sehen.

HInter dem Hotel gibt es eine kleine Straße, die man als Rotlichtviertel bezeichnen kann. Leicht bekleidet sitzen die Damen hier auf der Straße.

In Vietnam gab es das alles nicht: keine Bettler, keine Leute, die auf der Straße schlafen, und keine leicht-bekleidete Damen. Hier hat halt der sozialistische Staat ein bisschen mehr sein Auge drauf...

Das Essen, was ich vor mir habe, schmeckt lecler, aber auf der Straße dahinter herrscht Chaos und der Bürgersteig ist total zugeparkt. Dahinter im Dunkeln muss irgendwo der Mekong sein...

1 Kommentar:

  1. Du solltest sehr Vorsichtig sein und auf Dich aufpassen.
    Wo große Armut ist, ist auch die Kriminalität hoch:

    AntwortenLöschen