Wir sind jetzt in den Bergen. Auf 1.600 m Höhe. Der höchste Berg Vietnams (3.100 m) ist nicht weit weg, die Grenze zu China auch nicht.
Es ist regnerisch und vor allem neblig. Normalerweise muss man hier eine schöne Aussicht haben. Die wunderbaren Reisterassen in schönstem Grün, die im Reiseführer zu sehen waren (Photoshop), sehen wir nicht. Es sind 12 Grad.
Wie wir gestern im Ethnologischen Museum gelernt haben, leben hier einige Bergvölker, die ihre eigenen Traditionen pflegen und eigene Trachten haben. Zum Beispiel die Schwarzen H'Mong. Die heißen so, weil ihre Trachen schwarz sind - nicht sie selbst. Vom Färben ihrer Kleidung mit Indigo sind ihre Hände schwarz. Überall sieht man Frauen, die selbstgemachte Sachen verkaufen. Insofern wieder ganz anders, als in Hanoi.
Das idyllische Bergdorf, das ich eigentlich erwartet habe, ist Sa Pa aber nicht, es ist ziemlich touristisch, überall soll man was kaufen (¨Hello Mister! Wanna buy something?¨) und man muss mehr auf seine Sachen aufpassen.
Ansonsten ist die Stadt nichts Besonderes - die Natur drumherum machts.
Mal sehen, was uns morgen erwartet.

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