Montag, 30. Januar 2017

1. und 2. Tag: Frankfurt - Hanoi

Ich bin gelandet. Der Flug war okay. Vietnam Airlines ist nicht schlecht, aber auch nichts Besonderes. Irgendwo mittendrin. Ein bisschen schlafen habe ich auch können.

Morgens dann Abholung durch unseren Reiseleiter am Flughafen. Und meine neue Reisegruppe: Ein Ehepaar aus München, er mit sächsichem Dialekt. Zwei Frauen mit fränkischem Dialekt. Und dann noch ein einzelner, älterer Ur-Bayer vom Chiemsee. Selbst hätte ich mir die Reisegruppe wohl so nicht zusammengestellt. Mal sehen, was das gibt...

Und der Reiseführer? - Hm...
Er hat erstmal die Regeln aufgestellt: Wenn er erklärt soll man zuhören. Nicht unterbrechen. Nicht fotografieren.

Und geschäftstüchtig ist er auch: hat gleich angeboten, Geld zu wechseln. Bei ihm. Weil ja alle Banken zuhaben. Natürlich zu seinem Kurs. Und das Trinkgeld für alle Busfahrer, Kofferträger, Hotelangestellten usw. wollte er auch gleich einziehen: wir seien ja nur sechs Leute. Und deshalb seien die ca. 1,50 EUR, die Gebeco pro Person pro Tag empfiehlt zu wenig. Wir sollten mindestens 2 EUR geben. Das wären dann....

Einer von uns hat dann erst mal Stopp gesagt. Es ist ja auch nicht gerade intelligent vom Reiseführer, beim ersten Kaffeestopp gleich vom ¨erhöhten¨ Trinkgeld zu sprechen und dieses einsammeln zu wollen. Wenn 6 Leute zu wenig sind, dann sollen sie halt die Reise erst ab 10 oder 12 Teilnehmer stattfinden lassen. Mal sehen, was das noch gibt...

Hanoi: Der Sozialismus lebt! Selten so viele rote Fahnen und Hammer und Sichel gesehen!

Am Ho Chi Minh-Mausoleum ist man ganz nahe an China oder Nordkorea. Ansonsten ist Hanoi ein gnadenloses Durcheinander an Straßen, kleinen Läden und Leuten. Straße überqueren ist eine Herausforderung.

Es ist gerade chinesisches Neujahrsfest. Deshalb sind mindestens die Hälfte aller Geschäfte zu und die Stadt hat viel viel weniger Verkehr als sonst, weil die meisten Neujahr im Kreise der Familie feiern. Für mich ist es aber trotzdem wie Rushhour bei uns.

Heute morgen waren wir im Literaturtempel. Dort werden anlässlich des Neujahrsfestes viele Opfergaben gemacht und es wird gebetet. Anschließend gab es eine kleine Stadtrundfahrt. Danach zur freien Verfügung.

Ich hätte ja gerne etwas in einer der zahlreichen Garküchen gegessen, aber selbst der Reiseführer hat gesagt, dass man das lieber bleiben lassen sollte. Wegen der Bakterien. Lieber im Hotel.

Es kann natürlich auch sein, dass er ein gewisses ¨Agreement¨ mit dem Hotel hat...

5 Kommentare:

  1. Ja, ja...aber gleich das Risiko am 1.Tag eingehen...?! 💋

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  2. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  3. Klingt echt spannend, kann nur mal toi toi toi sagen...
    Garküchen...da fällt mir Jürgen ein ;-) N

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  4. Ich hätte für einen Jungfernflug schon ein Sektfrühstück
    erwartet.
    Service ist nicht mehr alles.

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  5. Jürgen hätte seine helle Freude mit den Garküchen... ;-)

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